Orientierungsmarsch
Anlässlich unseres 25-jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr veranstalteten wir am Samstag, den 11. September 2010, einen Orientierungslauf. Die teilnehmenden Gruppen kamen dabei aus Plüderhausen (2 Gruppen), Urbach (2 Gruppen), Schwäbisch Gmünd und Wißgoldingen. Um 14 Uhr starteten die Gruppen nach der Begrüßung und Einteilung mit einem Hinweis auf das erste Ziel und einer Karte von Lorch.
Aufgabe der ersten Station war es, einen Reifen mit Hilfe eines kleinen Baggers über einen Holzstamm zu legen. Dabei war das Geschick der Teilnehmer gefordert, die eine kurze Einweisung in die Bedienung bekommen haben. Diese Station wurde durch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Plüderhausen betreut.
An der zweiten Station galt es, eine Wasserförderung aufzubauen. Allerdings standen hierzu nicht, wie bei der Feuerwehr üblich, Schläuche zur Verfügung, sondern lediglich eine Frischhaltefolie. Diese musste so gehalten werden, dass Wasser aus dem einen Eimer über die gesamte Strecke in den zweiten Eimer fließen konnte.
Bei der nächsten Station muss ein Saugschlauch mit Wasser gefüllt werden. Diese war auf der einen Seite verschlossen und über zwei Steckleiterteile aufgestellt. Zunächst mussten die Teilnehmer das Wasser mit Eimern aus einem großen Fass zur Kübelspritze transportieren, mit Hilfe derer es dann in die kleine Öffnung des Saugschlauches gespritzt werden musste - gar keine leichte Aufgabe bei der vorgeschriebenen Entfernung zum Saugschlauch.
Wie viel wiegt Holz ? In zwei Versuchen mussten die Teilnehmer eine Holzscheibe mit einem Gewicht von möglichst exakt 2.0kg von einem Baumstamm absägen. Nach dem ersten Versuch durften die Teilnehmer ihr Holzstück zunächst wiegen, um dann zu entscheiden, wie groß die zweite Scheibe werden muss.
Bei der fünften Station kam es dann wiederum auf die Geschwindigkeit an. Sechs Teilnehmer der Gruppe mussten hintereinander möglichst schnell einen Kugelschreiber an einem Seil in einen Flaschenhals buxieren. Dabei war das Seil an der Hüfte festgebunden und die Hände durften nicht zur Hilfe genommen werden.
Feuerwehrtechnik war an der vorletzten Station gefordert. Immer vier Teilnehmer mussten vier Saugschläuche kuppeln. Allerdings mussten diese nicht nur in einer Reihe sondern im Kreis gekuppelt werden.
Bei der letzten Station wurde die blinde Zusammenarbeit der Teilnehmer auf die Probe gestellt. Durch eine Wand getrennt, musste eine Hälfte der Gruppe Luftballone mit Wasser füllen und diese auf die andere Seite werfen. Dort mussten diese dann aufgefangen werden um mit dem Wasser einen Eimer zu füllen. Innerhalb von vier Minuten musste so möglichst viel Wasser über die Wand geworfen werden.
Nach einem abschließenden Stadtspiel mit zahlreichen Rätseln, bei dem das Lösungswort Kloster gesucht wurde, nahm unser Jugendfeuerwehrwart Thomas Espenlaub die Siegerehrung vor. Von den teilnehmenden Jugendfeuerwehren bekamen wir ein Geschenk und viele Glückwünsche zum Jubiläum. Der stellvertretende Kreisjugendwart Daniel Maier überbrachte die Glückwünsche der Kreisjugendfeuerwehr des Ostalbkreises.